Siddhi

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Mein Name ist Lisa Siddhi Metzler und ich lebe zur Zeit in Stuttgart.

Yoga meine Säule des Glücks

Im Jahr 2013 kam ich zum ersten Mal in einem Surfcamp in Frankreich am Atlantik mit Yoga in Berührung. Seitdem habe ich für mich alleine immer wieder Yoga gemacht, allerdings nur körperlich. Regelmäßig praktiziere ich seit 2016. Meine Praxis wurde durch die Entscheidung eine Ausbildung zur Yogalehrerin zu absolvieren intensiviert, sodass ich heute täglich praktiziere. Im Moment mache ich bei Yoga Vidya e.V. eine Ausbildung zur Yogalehrerin mit über 720 Stunden und werde sie im Frühjahr 2021 abschließen. Diesen Herbst 2020 habe ich eine Weiterbildung zur Kinderyogalehrerin bei Yoga Vidya e.V. gemacht. Der Yoga Vidya e.V. ist Europas führendes Yogalehrer*innen Ausbildungszentrum. Nach meiner Ausbildung erhalte ich das Zertifikat „Yogalehrer*in (BYV)“ vom Berufsverband der Yoga Vidya LehrerInnen (BYV). Das Zertifikat ist allgemein anerkannt. Die Yoga Vidya Lehrer*innen Ausbildungen sind bei der Yoga Alliance registriert. Die Yoga Alliance steht für einen bestimmten Qualitätsstandard. Bei ihr registrierte Yogalehrer*innen und Yogaschulen genießen international hohes Ansehen. (Siehe auch: https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung/2-jahre-stadtcentern/)

Yoga hat mich wieder gefunden in einer Zeit in der es innerlich wie auch im Außen ganz schön chaotisch, aufregend und die Zukunft noch ganz ungewiss war. Das Einzige was sicher war, war die Tatsache, dass ich mit meinem damaligen Freund und unserem Van durch Europa reisen würde. Das Jahr vor der Reise war persönlich nicht einfach, ich war in Glaubenssätzen gefangen, unter anderem mit meinem Masterabschluss „doch was Gescheites“ anzufangen. Kurz zu meiner Bio: Nach meinem Realschulabschluss auf einer Waldorfschule habe ich den Beruf der Erzieherin gelernt und gleichzeitig die Fachhochschulreife gemacht. Während meines Studiums zur Kindheitspädagogin B.A. habe ich in verschiedenen Kitas gearbeitet, aber auch in einer Wäscherei oder war als Werkstudentin Content Managerin für einen Dienstleister von AMG tätig. Anschließend habe ich einen Master in Soziale Arbeit gemacht. Das studieren hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. In meiner Masterarbeit ging es um eine Sozialraumanalyse in einem kleinen Ort bei Stuttgart. Gemeinsam mit einer Kommilitonin habe ich geschaut, wie es jungen Menschen in diesem Ort geht, was sie brauchen und was sich wünschen. Aus den Ergebnissen dieser Forschung haben wir dann Handlungsempfehlungen geschrieben und diese dann dem Bürgermeister und Gemeinrat übergeben.

Ich habe mir keine Gedanken gemacht, was ich wirklich will, nur das getan was andere sich vorstellten. So wurde ich nach meinem Studium stellvertretende Leitung einer großen privaten Kindertagesstätte. Der Job verlangte mir sehr viel ab: Überstunden, Personalmangel und das Gefühl es allen Recht machen zu müssen, gleichzeitig litt auch mein privates Leben darunter. Ich kündigte nach zehn Monaten und war glücklich mit dieser Entscheidung. Vor der Reise kaufte ich mir die Bücher „Yoga Glück“ von Anna TrökesBettina Knothe und „Intuition für Anfänger“ von Swami Kriyananda. Diese zwei Bücher, aber auch Spirizeitschriften wie Happinez und Co. haben mir dabei geholfen, mich mit mir – körperlich, geistig und spirituell in Verbindung zu bringen und gleichzeitig habe ich angefangen mir Fragen über die Existenz meines Daseins zu stellen und mir Gedanken zu machen was ich für ein Leben möchte. Das Vanlife taugt mir, das spürte ich sofort, gleichzeitig war es nach vier Monaten an der Zeit, nach Stuttgart zurück zukehren. Vermutlich aus Ängsten. Mein damaliger Freund blieb in Spanien und ich flog zurück nach Stuttgart. Ein Paar Monate später trennten wir uns. In Stuttgart machte ich mich auf die Suche nach einem Job. Diesmal dachte ich mir, ich mache es besser. Gerne im leitenden Bereich, aber weniger Mitarbeitende und Kinder. So wurde ich Leitung eines kleinen Kindergartens, 80%, freitags frei. Aber ich merkte schnell, dass mir selbst, wenn die Rahmenbedingen anders sind mir die Position als Leitung nicht liegt. So kündigte ich und fand sehr schnell, vielleicht zu schnell, einen Job als pädagogische Fachkraft in einem Kindergarten, auch hier 80%, freitags frei. Aber auch hier kam ich nicht in die Arbeit rein, ich verspürte täglich sehr große Widerstände. Dann fingen morgens vor der Arbeit Panikattacken an, als es unerträglich wurde bin ich zu meiner Hausärztin, die mich sofort krankschrieb und mir dazu riet eine Therapie zu beginnen. Ich fand schnell eine tolle Therapeutin, zu der ich regelmäßig ging, hatte endlich Zeit für mich, zum runterkommen und vor allem Zeit zu mir zu kommen. Ich fing an wieder zu malen, praktizierte intensiver Yoga, lernte Gitarre spielen, fing an zu meditieren und hatte Menschen bei mir, die ein offenes Ohr hatten. Ich fing an mich zu öffnen, probierte viele neue Dinge aus – das fühlte sich so unsagbar gut und gleichzeitig so schmerzhaft an – die Transformation, endlich mich bewusst für mich zu entscheiden, für mich zu sorgen und mir Zeit für Heilung zu nehmen. Über den Verein Zirkus Mutter Erde e.V. in den ich in dieser Zeit eingetreten war, verhalf mir eine Freundin zu einer neuen Arbeit. Denn nach wie vor war und ist eine weitere Säule des Glücks neben Yoga, die pädagogische Arbeit mit Kindern. Seit Anfang 2019 arbeite ich an einer Grundschule, 23 Stunden in der Woche und habe alle Schulferien frei und das Beste – ich darf mich dort selbst verwirklichen. Ich biete im Ruheraum, für den ich verantwortlich bin, das Angebot „Zeit für mich“ an. In diesem Angebot lad ich die Kinder ein zur Ruhe zu kommen und nach innen zuschauen. Neben Kinderyogastunden, biete ich Phantasiereisen, Erzählrunden, Mantras/Lieder singen, Kerzenmeditation, Traumfänger basteln, Geschichten erzählen, Klangschalenmassagen und viele weitere magische Dinge, die das Herz öffnen, an. Weitere Schwerpunkthemen von mir sind an der Schule Partizipation, der Umgang mit Konflikten unter Kindern und Konzeptionsentwicklung.

Zur gleichen Zeit habe ich die Yogaausbildung bei Yoga Vidya angefangen. Mittlerweile habe ich einige Säulen des Glücks die mir Halt und Stabilität geben, wenn es wieder ruckelt, wenn es in den nächsten Gang geht, oder anders ausgedrückt, wenn ich Wachstumsschmerzen habe 🙂 Ich liebe den Wandel, die Transformation und Veränderung, weil diese mich immer näher an mein wahres Selbst bringen.

Ich hab zu mir gefunden, folge der Intuition und vertraue meiner inneren Führung und schaue mit Freude in die Zukunft. Es bleibt spannend 🙂

Irgendwann wird alles Sinn ergeben ॐ

Ich bin dankbar, diesen Text mit dir zu teilen und dankbar, dass du dir die Zeit nimmst ihn zu lesen.

ॐ SHANTI